Azilal wird als idealer Ausgangsort für Besichtigungstouren im Hohen Atlas betrachtet. Vom prachtvollen See Bin el Ouidane bis zum M’Goun.
Das Tal der Aït Bouguemez, auch das glückliche Tal genannt, eignet sich für Fußwanderungen, Ausflüge auf dem Rücken eines Maulesels und für Touren mit dem Mountainbike. Die Reisebüros bieten mehrere organisierte Touren an und viele dieser Strecken führen durch das Dorf Aït Imi, das für sein Irrigationssystem und seine Wassermühlen bekannt ist, die zu Getreide- und Maismühlen umgewandelt wurden. Die Fußwanderung in die Berge ist für Wanderer bestimmt, die bereits einige Erfahrungen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden haben. Skiwanderungen (und sogar Langlauf) sind in den Monaten Februar bis April möglich. Für den Aufstieg auf den zweithöchsten Berg Marokkos M’Goun (4068 m) muss sechs Tage gerechnet werden. Technisch einfacher zu meistern ist die Schlucht von Arous, in der ebenfalls der Klettersport praktiziert werden kann.
Mit ihren Wasserfällen und zahlreichen Wildwasserflüssen eignet sich die Region perfekt für die wilden Sportarten wie Kanu-Kajak, Rafting und Canyoning… beispielsweise in Tilouguite. Hier kann man auch Regenbogenforellen angeln. Auf dem herrlichen See Bin el Ouidane, 27 km nördlich von Azilal, werden zahlreiche Wassersportarten angeboten wie u. a. Jet Ski oder Windsurfen. Und halten Sie in Beni Mellal an! Dort können Sie in den Quellen Aïn Asserdoune baden.
Sie sind eigenartig, diese Grotten von El Ksiba. Sie bilden unzählige Höhlen mit einer Tiefe bis zu 20 Metern. 6 km weiter befindet sich die Karsthöhle der Bären. Dieser 117 Meter tiefe Schlund endet unten in einer Pflanzenwelt, die grüner nicht mehr sein kann. Dieser bei den Magot-Affen sehr beliebte Ort eignet sich für eine ausgiebige Wanderung. Mit ihren Grotten und Abgründen ist diese Region ein ideales Gebiet für Höhlenforscher, aber auch für Paläontologen. Vier Sehenswürdigkeiten aus dem Mesozoikum sind der Beweis, dass im Tal der Aït Bouguemez und im Naturschutzgebiet Demnate Dinosaurier lebten. Dort sind versteinerte Abdrücke zu sehen.
Extremsportarten wie Fallschirmspringen (von September bis April in Beni Mellal) oder Paragliding (im Tal der Aït Bouguemez) können ebenfalls in Betracht gezogen werden.
Vom Ausflug auf dem Eselsrücken bis zum Fallschirmspringen…es gibt 1001 Wege, den Hohen Atlas zu erkunden.