Die nachhaltige Entwicklung ist in Marokko ein von Seiner Majestät König Mohammed VI. gefördertes Staatsziel. Eine dringendes Erfordernis: den Menschen in den Mittelpunkt des Fortschritts stellen.
Die "Initiative nationale pour le développement humain (INDH)" (wörtlich: Nationale Initiative zur menschlichen Entwicklung), eine im Mai 2005 vom marokkanischen Herrscher gestartete staatliche Initiative zur Minderung von Armut und sozialer Benachteiligung, ist "DAS Arbeitsvorhaben seiner Regentschaft", das alle politisch Handelnden des Landes mobilisiert und verschiedene Programme umfasst: transversales Programm für soziales Engineering, Kampf gegen Prekarität, Kampf gegen sozialen Ausschluss im urbanen Milieu und Kampf gegen die Armut auf dem Lande.
Marokko ist sich der Bedeutung der Biodiversität für eine nachhaltige Entwicklung bewusst und verfolgt eine nationale Strategie zur Bewahrung seines biologischen Erbes. Im ganzen Land wurden 500 000 ha mit ganz unterschiedlichen Baumarten aufgeforstet.
Marokko ist entschlossen, aus den südlichen Provinzen einen Investitionspol und ein integriertes regionales Entwicklungsmodell zu machen. Sie profitieren von einem beispiellosen Entwicklungsprogramm. Es zielt auf die Beseitigung verslumter Wohnverhältnisse, die Entwicklung von Fischerorten, den Ausbau grundlegender Infrastrukturen und die Förderung sozialer Projekte; steuerliche Begleitmaßnahmen sollen Investitionen anregen.
Im Wassersektor hat Marokko vor kurzem eine schlagkräftige und dynamische Politik eingeschlagen. Ihre Strategie impliziert die unumgängliche Gewährleistung des Rechts aller Bürger und aller Regionen auf Wasser; sie ermöglicht, über ein gesichertes Kanalisationssystem zu verfügen.
Die nachhaltige Entwicklung steht für Marokko im Mittelpunkt seiner politischen Prioritäten. Ein Schritt, der den Menschen in den Mittelpunkt der Prioritäten rückt.
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